Freitag, 22. November 2019
Notruf: 112

Keine Angst vor der Feuerwehr

Aufklärung: Löschzug Brakel zeigt und erklärt den Asylbewerbern in der Märsch, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben.

Zwei wesentliche Aspekte standen bei der Feuerwehrübung in der Märsch im Vordergrund. Zum Einen ging es in dem Szenario um die Rettung einer vermissten Person aus dem stark verrauchten Obergeschoss des alten, leerstehenden Wohnheims. Zum Anderem sollten die ausländischen Flüchtlinge erleben, wie die Freiwillige Feuerwehr funktioniert und arbeitet, was Blaulicht und Sirene bedeuten, um sich im Ernstfall richtig Verhalten zu können. "Sie sollen wissen, dass wir ihnen helfen".

Flüchtlingsbetreuer übersetzten ins Englische und leiteten Fragen weiter. Ein Raunen ging durch die Reihen, als sich zwei Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutzgerät und Trage in das Gebäude begaben, um die vermisste Person zu retten.

Zudem demonstrierte der Brakeler Löschzug eindrucksvoll, was passiert, wenn überhitztes Fett mit Wasser gelöscht wird. Eine Explosion mit einer großen Stichflamme war die Folge. "Heißes Fett niemals mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit löschen. Am besten einen Deckel auf die Pfanne oder den Topf legen".

Zum Abschluss erkundeten die Feuerwehrleute die neue Unterkunft in der Märsch (58 Personen können hier untergebracht werden), um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Mit der knapp zweistündigen Rettungsübung waren das Feuerwehrteam und die Betreuer zufrieden.

 

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