Samstag, 16. Dezember 2017
Notruf: 112

Chronik der Feuerwehr "Kernstadt Brakel"

4. Februar 1874

Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Brakel

 

24. Mai 1876

Die Freiwillige Feuerwehr Brakel hilft bei der Bekämpfung eines Großbrandes in Bad Driburg

 

September 1885

Brand der Ostmermühle und des Wohnhauses des Schlossermeisters Montino

 

23. Januar 1886

Das Frewer´sche Haus wird ein Raub der Flammen

 

22. Juli 1889

Ein Blitzschlag entzündet das Haus Moritz Sünkeler, Ostheimerstraße

 

3. April 1891

Feuer beim Landwirt Bernhard Robrecht, Ostheimerstraße. Die Flammen greifen auf das Nachbargebäude über und zerstören auch das Haus des Landwirtes Nahen und den Viehstall des Landwirtes Carl Eggers

 

8. Juli 1892

Priggerts Mühle in der Königstraße brennt völlig nieder. Der 65jährige Zimmermann Steiger Franz Rohde wird bei den Löscharbeiten so schwer am Bein verletzt, daß dieses amputiert werden muß

 

14. Januar 1893

Aufstellung einer Pflichtwehr durch Polizeiverordnung

 

12. Mai 1893

Großbrand in Brakel:
Ein Feuer zerstört das landwirtschaftliche Anwesen von Franz Menne am Kirchhof und das daneben gelegene Wohnhaus Hensing. Die Flammen griffen über auf das Haus des Kaufmanns Heineberg in der Burgstraße und zerstörte dieses ebenso wie die angrenzenden Gebäude des Landwirtes Lorenz Rox und der Witwe Rustemeyer an der Thystraße sowie die Wohnhäuser Wiegelmann, Tens und Fienen an der Burgstraße.

 

9. November 1893

Das Haus des Zigarrenmachers Anton Held an der Ecke Henzengasse/Antoniusstraße brennt ab. Die Wehrführer Berkenkemper und Henneke waren nicht zum Einsatz gekommen, dieser wird zu einem Fiasko. Wilhelm Helinge und Friedrich Wiedemeyer übernehmen die neue Wehrführung.

 

6. Oktober 1899

Das Hotel Gregor Robrecht am Markt brennt nieder, außerdem werden die Gebäude der Kaufmannsfirma D.L. Meyer sowie die Stallungen des Landwirtes und Tabakfabrikanten Wilhelm Rox ein Raub der Flammen.

 

29. Mai 1900

Das Haus des Tischlermeisters Eberhard Schünemann am Thy brennt nieder.Die ohnehin bislang nicht durch großes Engagement aufgefallenen Mitglieder der Pflichtwehr fehlen in auffällig großer Zahl.

 

11. Februar 1903

Großbrand in Riesel

 

1904

Brakel bekommt ein Wasserleitungsnetz, 64 Hydranten erleichtern die Arbeit der Feuerwehr.

 

28. August 1905

Großfeuer in Peckelsheim, 106 Wohnhäuser verbrannten.

 

23. April 1906

Großfeuer in Hembsen, 6 Häuser verbrannten

 

19. Dezember 1910

Ein Feuer auf der Hinnenburg vernichtet dort die Wirtschaftsgebäude

 

5. August 1914

Außerordentliche Generalversammlung:
Eintragung über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges. 18 Kameraden wurden sofort zur Waffe einberufen. Mehrere Male finden sich in alten Unterlagen Eintragungen über den Soldatentod von Mitgliedern.

 

2. Februar 1917

Das Wohnhaus des Metzgers Franz Roland in der Königstraße brennt nieder. Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Schlachthaus und weitere Nachbargebäude kann verhindert werden.

 

13. Januar 1926

Erwähnung der ersten Vorführung einer automatischen Spritze. Eine Anschaffung wurde jedoch wegen der hohen Kosten abgelehnt.

 

25. April 1928

Das Haus des Kohlenhändlers Lorenz Rox sowie das alte Bordfeld´sche Haus an der Ecke Rosenstraße/Hanekamp brennen mitsamt der Stallungen nieder.
Auch das in den Gebäuden untergebrachte Putzgeschäft der Geschwister Wulf wird mitsamt des Warenbestandes ein Raub der Flammen.

 

1930

Auflösung der Pflichtfeuerwehr

 

24. September 1933

Gleichschaltung der Feuerwehr - Führerprinzip. Alle Mitglieder, die älter als 60 Jahre sind, müssen aus dem aktiven Dienst ausscheiden.

 

5. November 1934

Brand der Hinnenburg

 

2. September 1936

Die Feuerwehr Brakel bekommt ihre erste Motorspritze

 

11. Oktober 1939

15 aktive Feuerwehrleute sind zum Militär eingezogen worden. An ihre Stelle rücken wieder die alten Kameraden aus der Altersabteilung.

 

17. Januar 1945

Die Feuerwehr Brakel ist nach einem Fliegerangriff in Paderborn im Einsatz.

 

25. Februar 1945

Fliegerangriff auf die Bahnhöfe von Brakel und Ottbergen. Die Brakeler Wehr hilft bei Aufräumungsarbeiten.

 

22. Juli 1945

Nach einer Besprechung mit den Aliierten Streitkräften bleibt die Feuerwehr bestehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war jedoch ein völliger Neuanfang notwendig. Geräte und Schläuche waren zum Teil zerstört, zum Teil in unbrauchbarem Zustand. Um die Einsatzfähigkeit herzustellen, wurden viele Dinge in freiwilliger Arbeit wiederhergestellt

 

2. Februar 1947

Die Feuerwehr veranstaltet den ersten Lichtmeßball nach dem Krieg.

 

4. September 1949

Der Rat beschließt den Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Brakel.

 

6. Dezember 1949

Richtfest des Feuerwehrhauses

 

14. Februar 1955

Großfeuer in Altenbeken, 280 Schafe verbrannten

 

28. Februar 1956

Die Brakeler Wehr bekommt ein neues Tanklöschfahrzeug

 

10. Oktober 1959

Großfeuer im Sägewerk Klare

 

2. Februar 1971

Großbrand in der Werkstatt und im Möbellager Josef Schünemann, Brakel.

 

5. August 1971

Großbrand in der Sperrholzfabrik Fritz Becker, Brakel.

 

14. August 1971

Großbrand im landwirtschaftlichen Betrieb Franz Breker, Südmauer. Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr konnte nicht verhindert werden, daß Schweine und Kälber verbrannten.

 

6. Oktober 1972

Die Wehr bekommt ein Tanklöschfahrzeug 16

 

14. September 1973

Waldbrand in Modexen, Am Risch. Mehrere Morgen Fichten wurden ein Raub der Flammen.

 

4. Juli 1975

Großbrand in der Matratzenfabrik J. Weber, Siddessen

 

28. Mai 1978

Großbrand in der Tischlerei Franz Köhler, Warburger Straße.

 

24. August 1979

Gründungsversammlung der Jugendfeuerwehr

 

31. August 1979

Großbrand beim Kornhaus. Neben der Wehr der Brakeler Kernstadt bekämpfen auch die Brandschützer aus Höxter und Bad Driburg sowie die Löschgruppen Gehrden, Istrup, Hembsen und Erkeln das Feuer.

 

14. August 1981

Großbrand beim Gut Bökerhof (Beckmann)

 

13. Mai 1982

32 Kameraden der Brakeler Wehr beteiligen sich an der Bekämpfung eines Großbrandes der Firma Weber in Siddessen. Der Einsatz erfolgte bis in die frühen Morgenstunden.

 

4. Oktober 1982

Großbrand bei der Firma Paul Schulze: 36 Kameraden und die Jugendfeuerwehr bekämpfen das Feuer erfolgreich und verhindern ein Übergreifen auf Nachbargebäude.

 

8. Januar 1983

Die neue Rettungsschere wird in Paderborn in das Fahrzeug eingebaut.

 

31. Juli 1983

Großbrand in Siddessen
Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbarhaus konnte verhindert werden, der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

 

1984

Walter Leßmann, Karl Remmert und Josef Eilebrecht begründen die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brakel wieder.

 

1986

Einzug in das neue Feuerwehrgerätehaus an der Ostheimer Straße

 

9. September 1993

Großbrand im Brakeler Allkauf

 

21. Februar 1994

Großbrand in der Adolph-Kolping-Schule (heute Adolph-Kolping-Berufskolleg). Der Schaden beläuft sich auf etwa 500 000 Mark

 

30. April 1994

Der Löschzug läßt die Tradition des Maibaum-Aufstellens wieder aufleben

 

6. Mai 1994

Großbrand im Brakeler Allkauf

 

19.09.1996

Ein neuer SW 2000 wird in Dienst gestellt. Das Bund-Fahrzeug ist Teil der Löschwasserversorgungskomponente und wird auch vom Löschzug genutzt.

 

18. Oktober 1997

Brand in einer Brakeler Discothek, 200 000 Mark Sachschaden

 

28. Oktober und 1. November 1998

Großeinsatz bei Hochwasser in Brakel

 

Mai 1999

Der Löschzug feiert sein 125-jähriges Bestehen

 

August 1999

Der Löschzug Brakel bekommt ein neues LF 24. Das alte LF 16 wird an die Löschgruppe Gehrden übergeben.

 

5. September 2000

Der Löschzug Brakel geht ins Internet

 

Januar 2004

Übergabe einer neuen gebrauchten DLK 23/12. Die Drehleiter (Bj. 1985) war zuvor bei der Berliner Feuerwehr im Dienst und wurde vor der Übergabe durch die Firma Metz general überholt.

 

Oktober 2008

Übergabe eines neuen MTW. Der MTW wird von der Jugendfeuerwehr und vom Löschzug genutzt.

 

10. September 2011

Übergabe eines neuen Gerätewagen Logistik